FLUKKS+PROFIL

Vor Ort: Ein Ding der Möglickeit

Wo?

Ein Ding der Möglichkeit eG ist ein Hotel und Veranstaltungsort sowie eine Wohngenossenschaft im Wendland. Wir befinden uns auf einem ehemaligen Bauernhof und verstehen den Ort als Labor für neue Formen des gemeinsamen Lebens, Arbeitens und Gestaltens. Dies zeigt sich in den hauseigenen Werkstätten und Ateliers sowie in einem vielfältigen Programm aus Musik, Theater und Seminaren.

Woran erkennt man euer künstlerisches Profil?

Unser künstlerisches Profil ist vielfältig und durchmischt sich mit politischen Beiträgen. Den besten Einblick gibt es jährlich während der Kulturellen Landpartie, einem dezentralen Kunst- und Kultur-Festival der Region, während dessen wir zwölf Tage lang die Tore öffnen und Veranstaltungen organisieren. Für mehr Details lohnen sich auch folgende zwei Unterseiten unserer Website:

einmal hier…

und einmal hier…

Was macht eure Arbeit dabei besonders oder anders?

Ein Ding der Möglichkeit möchte eine Vorreiterrolle bei gemeinschaftlichen Projektumsetzungen und nachhaltigen Lebenskonzepten spielen und Impulse für eine zukunftsorientierte Regionalentwicklung und einen möglichen sozialen Wandel geben. Dabei spielt die Mitgestaltung eine zentrale Rolle. Die Bewohner*innen des Hofes haben eine Plattform geschaffen, um gemeinsam mit anderen ins Handeln zu kommen. Wir freuen uns immer über Inspiration und Impulse   – sei es mit einem Workshop, einer Veranstaltung, einer Künstler*innenresidenz oder gemeinsamer Zeit im Garten. Bei ein Ding der Möglichkeit handelt es sich um einen genossenschaftlich geführten Betrieb, in dem wir gemeinschaftlich wohnen und arbeiten.

Stadt oder Land?

Land

Was treibt euch im Netzwerk an?

Gemeinschaftliches Handeln und die Überzeugung, dass wir nur über Vernetzung und Kooperation Dinge bewirken können, die über unseren Tellerrand hinausragen.

Was bringt ihr konkret ins Netzwerk ein und was ist für euch der größte Mehrwert daraus?

Wir stellen sehr gerne unseren Ort und die hier bestehende ländliche Ruhe für die Erarbeitung neuer künstlerischer Projekte zur Verfügung. Da wir hier leben, ergeben sich informellere Begegnungen als vielleicht sonst üblich.  Künstler*innen können fernab vom Stadt-Stress, die Ruhe und Weite des Wendlands genießen, sich auf ihre Arbeit fokussieren aber auch neu inspirieren lassen.
Der größte Mehrwert ergibt sich für uns über neue Begegnungen, die entstehen, wenn das Netzwerk uns die Möglichkeit gibt, Künstler*innenresidenzen hier stattfinden zu lassen. Der Austausch kann für beide Seiten fruchtbar sein, zum Teil sogar zu gemeinsamen Projekten führen.
Auch für das regionale Publikum ist es ein großer Zugewinn bei Work-in-Progress-Showings innovative Theaterformen zu erleben, die im ländlichen Raum selten zu finden sind.